Gewinnung und Verwendung

Bei der Gewinnung von Holz unterscheidet man zwischen nachhaltiger Forstwirtschaft und Raubbau.

 

Im Folgenden werden sie die Vorteile des Holzes finden:
Ökologisch gesehen sind die Reproduzierbarkeit und die leichte Bearbeitbarkeit ein sehr wichtiger Punkt. Letztere zieht einen niedrigen Energiebedarf bei der Gewinnung und Verarbeitung mit sich. Bei der Entsorgung kann es im Idealfall sogar kompostiert werden. Durch neueste Technologien lassen sich Begleitstoffe (Lacke, Leime, …) beseitigen.

Aufgrund seines geringen Wärmeleitungsvermögens ist Holz ein hervorragendes Dämmmaterial (z.B. Faserdämmplatten, Balsa zur Isolation von Flüssigtanks). Zudem ist Holz relativ resistent gegen Chemikalien.

Im Unterschied zu Metallen ist Holz elektrisch nicht leitfähig.

Zur Brandgefährlichkeit von Holzhäusern ist anzumerken, dass Holz bei großen Dimensionen als brandhemmend eingestuft wird.

Es gibt verschiedene Arten von Holzverarbeitung und Holzbearbeitung:

  • Rohstoff für Zellstoff, aus dem wiederum Papier hergestellt werden kann, oder für chemische Prozesse.
  • Brennstoff weist als nachwachsender Rohstoff eine extrem günstige Energiebilanz auf. Aus diesem Grund fand Holz Verwendung als Brennstoff in Holzöfen. Durch die Entwicklung bequemer Befeuerungsanlagen, wie der Holzpelletsheizung oder die einfache Handhabung von Hackschnitzel, kommt die Nutzung von Holz als Brennstoff inzwischen wieder häufiger vor.
  • Baustoff: Holz wird auch verarbeitet als Bauholz für Energieversorgungsmasten oder als Holzschwellen für die Eisenbahn, u.s.w.